01.04.2009 17:16

Münchner Grüne solidarisch mit a.i.d.a.

Der Vorsitzende der Münchner Grünen, Uwe Kramm, hat die Erwähnung des München antifaschistischen Vereins a.i.d.a. als Skandal bezeichnet und an Innenminister Herrmann appelliert, dies als Fehler einzugestehen und zu korrigieren.


Der Vorsitzende der Münchner Grünen, Uwe Kramm, hat die Erwähnung des
München antifaschistischen Vereins a.i.d.a. als Skandal bezeichnet und an
Innenminister Herrmann appelliert, dies als Fehler einzugestehen und zu
korrigieren. Das Engagement von a.i.d.a. gegen Rechtsextremismus sei ein
hervorragendes Beispiel für zivilgesellschaftliches Engagement gegen
rassistische und neonazistische Umtriebe. Zu Recht werde der Verein daher
von vielen Bürgern als kompetente Informationsquelle über
rechtsextremistische Aktivitäten geschätzt und unterstützt.
Uwe Kramm: Wer in Bayern den Aufruf zum Aufstand der Anständigen ernst
nimmt, muss befürchten, vom der Bayerischen Staatsregierung kriminalisiert
zu werden. Der Innenminister muss diese unerträgliche Verunglimpfung von
a.i.d.a. umgehend korrigieren. Ich appelliere auch an die Münchner CSU, in
diesem Sinne bei ihren Abgeordneten im Landtag zu intervenieren. Denn wir
brauchen a.i.d.a. in München nicht zuletzt um rechtzeitig über Aktionen
der Rechtsextremen informiert zu werden, damit der öffentliche Raum nicht
unwidersprochen den Neonazis überlassen wird.


--
Uwe Kramm

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