26.03.2007 13:43

Transrapid: Unverschämte Drohungen und dreister Erpressungsversuch der CSU

Der bayerische Verkehrsminister und mögliche neue CSU-Parteichef Erwin Huber hat der Stadt München "weitreichende Konsequenzen" angedroht, sollte sie als Anteilseigner des Airports eine finanzielle Beteiligung des Flughafens am Transrapid verhindern. Dazu erklären die Vorsitzenden der Münchner Grünen Ulrike Goldstein und Dr. Florian Roth:
"Die MünchnerInnen wollen in ihrer übergroßen Mehrheit keinen Transrapid - das haben u.a. die Bürgerversammlungen dazu gezeigt. Wohl mehr als eine halbe Milliarde fehlt zur Finanzierung dieses Prestigeprojekts. Jetzt läuft anscheinend die CSU Amok, um mit unverschämten Drohungen in einem dreisten Erpressungsversuch München zu nötigen, gegen den Bürgerwillen die Bewilligung von Millionen an Flughafengeldern durchzuwinken. Die angedeuteten Konsequenzen können nur bedeuten, dass der Freistaat München - was etwa Fördergelder im Nahverkehr betrifft - stiefkindlich behandeln will. Die CSU zeigt hier ihr wahres Gesicht. Es geht ihr nicht um München, sondern nur um ihre Prestigeinteressen. Gerne würde man hören, ob die Münchner CSU hinter diesen der Stadt feindlich gesinnten Drohungen steht."

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